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Holzofenbrot von der Mäusleinsmühle – lecker duftend und frisch!
Bäuerliche Backtradition seit 1250

Bei Pleinfeld, gar nicht weit vom Großen Brombachsee entfernt, liegt ein verführerisches Aroma in der Luft: der Duft von frischem fränkischem Holzofenbrot.

An der Mäusleinsmühle haben Christa und Fritz Riedel eine uralte Tradition zu neuem Leben erweckt, haben altes Wissen über die Kunst des Brotbackens zusammengetragen und geben ihm eine neue Form. Das Getreide für das Roggenmehl kommt aus eigenem Anbau. Damit wird der Sauerteig jede Woche neu angesetzt. Zwei Tage nach dem Ansetzen ist Backtag: Mit dem eigenen Holz wird der Ofen eingeheizt.

Obstkuchen frisch aus dem Holzofen

Rund 300°C heiß wird der Ofen, bevor er ausgeräumt wird und die Brotlaibe hineinkommen. Dadurch bekommt das Holzofenbrot seine schöne Kruste und bleibt innen trotzdem saftig. Die Sauerteig-Brote werden nach traditionellen Rezepten hergestellt – ob klassisches Roggenbrot oder feines Gewürzbrot, wie es früher nur zu Hochzeiten gebacken wurde. Und wenn das Brot nach etwa zwei Stunden fertig gebacken ist, ist der Ofen immer noch heiß genug für duftendes Hefegebäck und leckere Obstkuchen vom Blech – je nach Saison mit heimischen Äpfeln, Birnen, Kirschen und anderen Sorten.

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Unsere Produkte

  • Brot
    Roggenbrot aus Natursauerteig (natur, mit Gewürzen, mit Sonnenblumenkernen), Vinschgauer, Hitzplotz (fränkische Pizza aus Brotteig), Ciabatta
  • Semmeln
    Bauernsemmeln (Mohn, Sesam, Kürbiskerne, Käse, natur), Brotzeit-Stangen, Bier-Stangen
  • Kuchen
    Saisonale  Kuchenspezialitäten – Obstkuchen vom Blech aus Hefeteig, Mürbteigkuchen
  • Schmalzgebäck
    Feuerspatzen, Küchle (Ausgezogene), Krapfen, Fränkische Kissen
  • Sonstiges
    Honig aus der Region, Merkendorfer Kraut, Dinkelmehl, Kräuter

Bildergalerie

Impressionen von der Mäusleinsmühle – lassen Sie sich zu einem Besuch inspirieren!

Historie der Mäusleinsmühle

Die Mäusleinsmühle blickt auf eine lange Geschichte zurück: Vermutlich schon seit mehr als 1000 Jahren leben und arbeiten Menschen hier an der Mündung des Brombachs in die Rezat – und genauso lang wird hier Brot gebacken.

1398 wird die Mühle das erste Mal urkundlich erwähnt und im Jahr 1593 erhielt sie ihren Namen, der übrigens mit Mäusen nichts zu tun hat. Die Mühle wurde nach dem Müller Lienhardt Meißle „Meißleins Mühle“ genannt; im Lauf der Jahre wurde daraus die „Mäusleinsmühle“.

Auf dem Gelände zieht heute neben dem liebevoll renovierten Mühlenhaus die Kapelle die Blicke auf sich: Sie wurde 1759 nach einem Hochwasser auf einem kleinen Hügel errichtet und hat die Jahrhunderte überdauert. In den letzten Jahren wurden hier die Enkelkinder des Hofes getauft.

Wie das Brot auf die Mühle kam

Die Backtradition der Mühle reicht bis zu ihren Anfängen zurück: Wo Mehl hergestellt wurde und viele hungrige Knechte und Gesellen zu ernähren waren, lag es schließlich nahe, auch gleich Brot zu backen. Erst in den 1960er Jahren machte der Einzug der modernen Landwirtschaft der Tradition ein Ende. Das Backhäuschen blieb jedoch stehen. Als Christa Riedel Ende der 90er auf Fotos der alten Müllerin mit selbstgebackenem Hefezopf stieß, war deshalb schnell der Entschluss gefasst, den Ofen wieder zu befeuern.

Das Holzofenbrot nach alten Rezepten war zunächst nur für die Familie gedacht, aber schnell kamen immer mehr Menschen auf den Geschmack: Freunde, Verwandte und Nachbarn gaben den Tipp weiter, bis schließlich ein zweites Backhäuschen her musste. Inzwischen ist das Holzofenbrot von der Mäusleinsmühle in ganz Bayern bekannt.

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Kräuterführung und Kräuterfrühstück

Mit Kräuterpädagogin Christa Riedel Wildkräuter auf der naturbelassenen Mühlenwiese ernten und feine Kräuterspezialitäten probieren.

Auf der weitläufigen Wiese der Mäusleinsmühle und am Bachlauf des Brombachs wachsen mehr als 40 verschiedene Wildkräuter. Baldrian, Giersch oder Vogelmiere – Christa Riedel kennt sie alle. Und die ausgebildete Kräuterpädagogin weiß auch, wie wertvoll die Schätze der Natur sind und was sich Leckeres daraus zaubern lässt. Ihr Wissen gibt sie gerne bei Kräuterführungen mit Verkostung weiter. Dabei lassen Besucher sich zum Beispiel ein Kräuterfrühstück schmecken: Zu Holzofenbrot und feinem Hefegebäck gibt es herzhafte und süße Aufstriche.

Verschiedene Wildkräuterspezialitäten finden Kunden auch im Mühlenladen – zum Mitnehmen und Genießen oder zum Verschenken.

Kräuterführungen bieten wir auf Anfrage als Gruppenveranstaltung (ab. ca 8 Personen) an.

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Öffnungszeiten

Mittwoch – Freitag: 8:00 – 19:00 Uhr
Samstag: 8:00 – 13:00 Uhr

Nur solange der Vorrat reicht!

Jeder braucht mal Erholung.

Liebe Kunden, Freitag der 18. August ist unser letzter Backtag vor dem Urlaub. Ab Mittwoch den 13. September sind wir dann  wieder für Sie da.  

 

 

 

 

So kommen sie zu uns

Unsere Mühle befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Großen Brombachsee im Fränkischen Seenland, 40 km südlich von Nürnberg.

Aus Richtung Pleinfeld

Vom Marktplatz aus in die Mühlstraße einbiegen. Dem Straßenverlauf etwa 3 km folgen. Die Mäusleinsmühle befindet sich auf der linken Seite und ist beschildert.

Von der B2

Die Abfahrt Pleinfeld-Nord nehmen und Richtung Brombachsee fahren. Nach circa 500 m nach rechts Richtung Mackenmühle abbiegen. Die Mäusleinsmühle befindet sich nach rund 2 km auf der linken Seite.

Anschrift

Familie Riedel
Mäusleinsmühle 5
91785 Pleinfeld
Telefon 09144/406

Kontakt

Wir freuen uns über jede Ihrer Anfragen.
Bitte beachten: Brotbestellungen nehmen wir nur telefonisch unter 09144/406 entgegen.